HYD

Tumorkrankheiten

Forschungen an Gewebekulturen haben die Hemmungswirkung des deuterium-abgereicherten Wassers (DAW) auf die Vermehrung der Tumorzellen bereits Anfang der 90er Jahre bewiesen. Diese krebshemmende Wirkung wurde später in mehreren unabhängigen Laboratorien, darunter beim Oncotech Inc. in Kalifornien, bestätigt. Die Antitumor-Wirkung des DAW wurde auch in vivo, in mit humanem Brustkrebs transplantierten Mäusen untersucht; die Tumoren haben sich in den meisten Mäusen zurückgebildet, oder wuchsen viel langsamer.

Danach wurde die Wirkung des Deuteriumentzugs in klinischen Studien an Hunden und Katzen mit Spontantumoren untersucht, wobei die therapeutischen Ergebnisse die hervorragende krebshemmende Wirkung des Deuteriumentzugs bestätigten. Die Behandlung erbrachte Besserung in 70-80% der Heimtiere, in einem bedeutenden Anteil der Fälle war die Krankheit auch vom fortgeschrittenen Stadium reversibel.

Die humanklinischen Studien haben die Ergebnisse der präklinischen Forschung ebenfalls bestätigt. In einer Phase II klinischen Studie konnte bei 30% der Prostatatumor-Patienten, die DAW konsumierten, erhebliche Besserung beobachtet werden, und die einjährige Überlebensrate war auch signifikant unterschiedlich zu Gunsten der DAW-trinkenden Patienten. Die Auswertung der retrospektiven Studie mit Brust-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs-Patienten hat ebenfalls die Vorteile der ergänzenden Anwendung von DAW gezeigt. Laut Erfahrungen können die mit herkömmlichen Behandlungen erreichbaren Ergebnisse (mediane Überlebenszeit, progressionsfreie Zeitspanne usw.) mit supportiver Anwendung des DAW auch bei anderen Tumortypen vervielfacht werden.

Wirkungsmechanismus

Die Forschungen der letzten Jahre haben die Rolle des Deuteriums als „Onko-Isotop“, und die biochemische Wirkungsmechanismus des Deuteriumentzugs in der Entstehung des Krebses und anderer chronischer Krankheiten aufgeklärt. Laut neuester Ergebnisse produziert das normal arbeitende Mitochondrium (die Energiezentrale der Zellen) in gesunden Zellen Stoffwechselwasser mit vermindertem Deuteriumgehalt, das eine sehr wichtige Rolle in der Aufrechterhaltung des normalen Zellstoffwechsels spielt. Die physiologische Deuterium-Abreicherung wird durch die Oxidierung der Fettsäuren verwirklicht, weil tierische Fette und pflanzliche Öle erheblich weniger Deuterium enthalten als z. B. Kohlenhydrate. Der strategische Austausch des Deuteriums im Trinkwasser und in anderen Nahrungsmitteln zu Wasserstoff, die Anwendung des deuterium-abgereicherten Wassers erfüllt durch einen „Stoffwechsel-Trick“ dieselbe Funktion, so wird in den beschädigten Zellen ersetzt, was in gesunden Zellen das intakte Mitochondrium durch Produktion des Stoffwechselwassers mit vermindertem Deuteriumgehalt verrichtet. Das deuterium-abgereicherte Wasser kann die normalen Zellfunktionen, den gesunden Zellstoffwechsel, auch bei defekter mitochondrialer Funktion wiederherstellen, und kann daher ein geeignetes Mittel der Krebsvorbeugung und -Behandlung sein, auch in fortgeschrittenen Fällen.

Deuteriumentzug beeinflusst auch die Aktivität der Gene, die eine Rolle in der Tumorentstehung haben. Laut molekularbiologischen Untersuchungen hat D-Entzug die Expression des COX-2 Gens in der Dickdarmtumor-Zelllinie HT-29 gehemmt. Die Hemmung des COX-2 Gens war proportional mit dem D-Gehalt des Wassers, d. h. bei niedrigerer D-Konzentration war die Hemmung stärker. Auch in Tierversuchen wurde untersucht, ob DAW in mit einem chemischen Krebserreger behandelten Mäusen die Expression der Onkogene c-myc, Ha-ras, und des Gens p53, beeinflusst. In der mit DAW behandelten Gruppe war die Expression aller drei Gene in verschiedenen Organen (Milz, Lunge, Thymus, Niere, Leber und Lymphknoten) 48 Stunden nach der krebserregenden Behandlung erheblich vermindert. Anhand dieser Ergebnisse kann die Aktivität der in der Tumorbildung teilnehmenden Gene durch Änderung des Deuteriumspiegels beeinflusst werden.

Die Kenntnisse über die physiologische Rolle des Deuteriums, und deren Anwendung in der Pharmaindustrie, eröffnet neue Möglichkeiten der gezielten Therapie von vor allem Tumorkrankheiten durch Wiederherstellung der normalen Zellfunktionen mittels Deuteriumentzug.

Brustkrebs

mehr Infos

Bauchspeicheldrüsentumor

Lungentumor

Prostatatumor

Andere Tumorarten

Tiermedizin

Das tiermedizinische Präparat auf DAW-Basis wurde, als Ergebnis jahrelanger Forschung und Arzneimittelentwicklung, 1999 unter dem Namen VETERA-DDW-25® A.U.V. als Krebsmittel zur Behandlung an Tumor leidenden Kleintiere zugelassen (Registriernummer 13/99 FVM). Die ausserordentliche Wirksamkeit des Mittels wurde auf einem breiten Spektrum von Tumoren bewiesen. DAW wurde mit operativer Behandlung kombiniert, aber auch allein angewendet. Beim Zitzenkrebs hat mehr als 70% der Fälle reagiert und in mehr als 50% der Fälle wurde völlige Genesung erreicht. Beim Enddarmkrebs war die Heilungsrate ähnlich hoch, während in Katzenleukose gab es über 70% volle Genesung. Bei sarkomatoiden Tumoren war die Wirkung kurzzeitig oder blieb völlig aus.

Für noch höhere Wirksamkeit wurde DAW in einer klinischen Studie auch in Form lokaler Injektion verwendet. Diese örtliche Anwendung konnte auch in solchen Fällen Besserung erreichen, wo der Tumor auf die orale Anwendung resistent war. Laut histologischen Untersuchungen hat DAW die Infiltration des invasiven Tumors in die umgebenden Gewebe vermindert oder ganz abgeschafft, ohne der gesunden Gewebe zu schaden. Systemische plus lokale Anwendung des DAW hat die therapeutische Wirksamkeit des Präparats erhöht und ein Wiederauftreten verhindert. Die DAW-Injektion zur lokalen Anwendung, allein oder mit oraler (trinkbarer) Vetera-DDW-25 kombiniert, ermöglichte die wirksame Behandlung auch aggressiver, schlechte Prognose zeigender Tumore.

Prävention

Die Rolle des DAW in der Vorbeugung der Entwicklung bösartiger Geschwülste

Die molekularbiologischen Forschungen und Tierversuche der letzten Jahre ergaben überzeugende Daten über die vorbeugende Wirkung des Deuteriumentzugs gegen bösartige Geschwülste. Die Ergebnisse bestätigen, dass der Deuteriumentzug die Vorgänge der Signalübertragung beeinflusst, und durch die Hemmung des COX-2 Gens sowie der Prostaglandin-Synthese Apoptose induziert. In Langzeit-Tierversuchen wurde bewiesen, dass DAW die Entwicklung der Tumore in mit krebserregenden Chemikalien behandelten Mäusen hemmt.

Anhand unserer Ergebnisse kann man wohlbegründet vermuten, dass DDW die noch nicht nachweisbaren potentiellen Tumoransätze absterben lässt. Eine ähnliche Wirkung auf Tumore, die mittels bildgebender Verfahren schon zu folgen sind, ist eindeutig. DAW kann daher ein unschädliches Mittel der Vorbeugung werden, das einen Eingriff viel früher als die letzte, klinische Phase der Tumorentwicklung ermöglicht so dass letzteres gestoppt wird. Laut bestehender Erfahrungen genügt es zur Vorbeugung, DAW kurartig, d.h. für 2-3 Monate pro Jahr, zu trinken.

Stoffwechselkrankheiten

Die Wirkung des DAWs auf die Insulinresistenz

Im metabolischen Syndrom ist die verminderte Insulinsensitivität das wichtigste klinische Merkmal. Insulinresistenz hängt mit hohen Blutfett- und Blutdruckwerten eng zusammen, und dieselben Parameter sind gleichwohl die wichtigsten Risikofaktoren von Kreislaufkrankheiten.

In präklinischen Tierversuchen hat DAW in Ratten mit künstlicher Zuckerkrankheit die Wirkung des Insulins verstärkt und die Glukoseaufnahme der Zellen verbessert. In den Versuchstiere, die als Trinkwasser DAW und daneben Insulin bekamen, waren die Blutzucker-, Fruktosamin- und HbA1c-Werte eindeutig, signifikant vermindert. Anhand dieser Ergebnisse kann DAW, dank der verbesserten Insulinsensitivität, in Patienten mit metabolischem Syndrom erfolgreich angewendet werden.

In einer humanklinischen Studie wurde DAW bei 30 Freiwilligen mit verminderter Glukosetoleranz 90 Tage lang verabreicht. Durch Verfolgung der mit Insulinresistenz zusammenhängenden physiologischen Parameter wurde die mögliche Wirkung des DAW auf den Zuckerstoffwechsel analysiert. Verglichen mit dem Ergebnis des intravenösen Glukosetoleranztests am 0. Tag, hatten 15 aus den 30 Teilnehmern am Ende der Behandlung niedrigeren Insulinspiegel im Serum. (0. Tag: 18,0±13,3 μU/ml, 90. Tag: 7,7±4,3 μU/ml, p=0,007). Am Ende der Studie wurde ein enger Zusammenhang zwischen dem niedrigeren Insulinspiegel und verminderter Glukosekonzentration im Serum nachgewiesen. In mehr als 30% der Freiwilligen nahm die Insulinresistenz ab, wie es die verbesserte Glukoseaufnahme (von 6,9±2,4 mg/Körper-kg/min auf 8,6±2,5 mg/Körper-kg/min) zeigte. Der gleichzeitige Einfluss des DAW auf den Serum-Insulin- und Blutzuckerwert und auf die Insulinresistenz bestätigt, dass die Parameter des metabolischen Syndroms eng zusammenhängen, und deutet auf eine mögliche Wirkung des D-Spiegels im Körper auf diese Parameter hin.

Literaturhinweise:

Somlyai G., Molnár M., Somlyai I., Fórizs I., Czuppon Gy., Balog K., Abonyi O., Krempels K. (2014) A szervezet szubnormális deutériumszintjének kedvező élettani hatása a glükózintoleranciára, valamint a szérum HDL- és Na+-koncentrációra/Effect of subnormal level of deuterium on glucose tolerance, serum HDL- and Na+-concentration. Egészségtudomány/Health Science LVIII, 1, 104-123

M. Molnár, K. Horváth, T. Dankó, G. Somlyai (2010) Effect of deuterium oxide (D2O) content of drinking water on glucose metabolism on STZ-induced diabetic rats. Proceedings of the 7th International Conference Functional Foods in the Prevention and Management of Metabolic Syndrome 154-155

Sportmedizin

Die Wirkung des DAWs auf die Leistungsfähigkeit der Athleten

In sportmedizinischen Untersuchungen wurde die Wirkung des DAWs auf die Leistungsfähigkeit von Spitzensportlern, und auf die mit körperlicher Belastung einhergehenden Stoffwechselvorgängen, vor allem auf den Glukosestoffwechsel und das Säure-Basis-Gleichgewicht studiert. Zwölf Mitglieder der ungarischen männlichen Ruderer-Auswahlmannschaft nahmen in der Studie teil; 7 davon tranken täglich 2 Liter deuteriumarmes Trinkwasser (Preventa 105) für 44 Tage während die anderen 5 Sportler (Kontrollgruppe) normales Trinkwasser hatten. Beide Gruppen machten dasselbe Vorbereitungsprogramm durch. Am 0. und 44. Tag hatten beide Gruppen eine mehrstufige Belastungsprobe. Die Ruderer leisteten 4mal 1500 m mit zunehmender Intensität, mit 2 Minuten Pause zwischen den Etappen. Die Pulsrate wurde ständig gemessen. Aus Kapillarblutproben, genommen in Ruhe (R), nach den einzigen Belastungsstufen (T1-T4), und in der 5. Minute der Restitution (R5), wurden Säure-Basis-Parameter (pH, pCO2, pO2, HCO3, BE) Ione (Na+, K+, Cl-), Milchsäure- und Glukosespiegel im Blut, sowie die Anionenlücke bestimmt.

Die Messergebnisse haben bestätigt, dass nach der Infolge des DAW-Konsums entstandenen Senkung der Deuteriumkonzentration die Sauerstoffversorgung der Gewebe verbessert wurde, Sauerstoffmangel trat weniger auf, und auch die Mobilisierung und Verwertung der Glukose besser wurde. Die Zellen konnten die belastungsbedingten Veränderungen metabolisch besser kompensieren. Bekanntlich nimmt bei Belastung wegen des erhöhten Energiebedarfs zuerst der Glukosespiegel im Blut ab. So war das in der Kontrollgruppe am 0. und 44. Tag, und auch in der behandelten Gruppe bevor DAW-Komsum. Aber am 44. Tag gab es in der DAW-Gruppe keine Abnahme des Glukosespiegels. In den behandelten Gruppe zeigten die Messungen nach der Stufen T1 und T2 einen signifikanten Unterschied zu den Werten vor der DAW-Anwendung. Vor der Behandlung betrug die Senkung der Glukosekonzentration bei T1 und T2 25-34%, was nach dem DAW-Konsum auf 5-7% zurückging. Bei T4 wurde nach der ersten Belastungsprobe nur kleine Glukosezunahme (9%) gegenüber Ruhe beobachtet, nach DAW-Behandlung war die Zunahme aber erheblich stärker (46% gegenüber Ruhe). In Absolutzahlen war die Abnahme vor der DAW-Anwendung 1,9-2,6 mmol/l, die Zunahme bei T4 lediglich 0,4 mmol/l. Nach dem 44tägigen DAW-Konsum nahm der Ruhe-Glukosespiegel nur 0,4-0,5 mmol/l ab, die Zunahme in der zweiten Hälfte der Belastungsprobe betrug aber 2,5 mmol/l. Nach dem DAW-Konsum war schon der Ruhewert des Milchsäurespiegels im Blut signifikant niedriger als in der ersten Belastungsprobe, und dieser Unterschied blieb in den Messpunkten T1 bis T3 erhalten.

Laut der Ergebnisse konnten die Athleten nach DAW-Anwendung die Belastungsstufen bei niedrigerem Milchsäurespiegels leisten, das andeutet, dass der Sauerstoffmangel in den Zellen unter Belastung weniger bzw. später eintrat, oder deren Kapazität zur Milchsäure-Eliminierung zunahm. Die Ergebnisse waren mit den subjektiven Rückmeldungen der Sportler im Einklang, die bessere Leistungen, schnellere Regenerierung, und mehr körperlichen Ausdauer nach dem DAW-Konsum meldeten. DAW ist geeignet, die Leistungsfähigkeit des Organismus bei erhöhter körperlicher Belastung zu steigern.

Literaturhinweis:

Györe I., Somlyai G. (2005) Csökkentett deutérium tartalmú ivóvíz hatása a teljesítőképességre sportolóknál/ The effect of deuterium depleted drinking water on the performance of sportsmen. Sportorvosi Szemle/Hungarian Review of Sports Medicine 46/1:27-38.