HYD

Deuteriumentzug

NEUES ZIEL FÜR DIE MEDIKATIONSENTWICKLUNG

Laut WHO-Prognose steigt die Anzahl der jährlich neu diagnostizierten Krebsfälle bis 2020 von den jetzigen 10 Millionen möglicherweise auf 15,7; und die Krebssterblichkeit von 6 auf 10 Millionen. Weltweit betonen die Regierungen die Wichtigkeit der Vorbeugung, aber die aktuelle Lage zeigt, dass weder in der Krebsvorbeugung noch in der Therapie wesentliche Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erreicht worden sind. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit gegen Krebs bei der HYD GmbH für Krebsforschung und Arzneimittel-Entwicklung seit 1993 bietet eine Lösung für beides, und zwar durch eine neue, auf Deuteriumentzug aufgebaute Entwicklungsstrategie.

Albert Szent-Györgyi hat schon in den 1940er Jahren die physiologische Wichtigkeit der subatomaren Partikeln betont, und hat die Entstehung des Krebses auf eine Störung in der Bewegung der Elektronen zurückgeführt. Von den ’60ern an hat sich der Nobelpreisträger völlig der Quantenmechanik zugewendet und widmete den letzten Abschnitt seiner Laufbahn der submolekularen Biologie.

Zusammenfassung

Die 2018 das 25-Jahre-Jubileum feiernde HYD GmbH für Krebsforschung und Arzneimittel-Entwicklung setzt die geistige Erbe des Albert Szent-Györgyi fort, indem sie die Forschung an das Isotopenpaar Wasserstoff-Deuterium, also an das Proton und dessen schwere Variante, das Deuteron, fokussiert. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit mit Deuteriumentzug beweisen, dass das positive geladene Wasserstoff-Ion, und das schwerere Deuteron, eine zentrale Rolle in der submolekularen Regelungssystem hat, welches die zellphysiologischen Prozesse und den Zellstoffwechsel grundsätzlich bestimmt. Durch die Forschung soll die allgemeine Wirkung des Deuteriumentzugs auf die Gesundheitserhaltung und Krankheitsvorbeugung kennengelernt, sowie die Rolle des Deuteriums in der Entstehung chronischer Krankheiten und in der Erreichung des körperlichen Wohlbefindens besser verstanden werden. Die Ergebnisse beweisen, dass im menschlichen Körper eine bedeutende Fraktionierung (Minderung) des Deuteriums während der Oxidierung der Nährstoffe stattfindet, und deren Ausmaß mit der Gesundheitszustand und physischen Leistungsfähigkeit zusammenhängt.

Deuterium

Deuterium (D) ist eine Variante (ein stabiler, nicht strahlender Isotop) des einfachsten chemischen Elements Wasserstoff. Genau wie Wasserstoff, hat auch Deuterium im Atomkern ein Proton (es ist ja dasselbe Element), hat aber auch ein Neutron das gleich schwer wie ein Proton ist. Daher ist die Atommasse des Deuteriums das Zweifache des normalen Wasserstoffs, was bedeutende Unterschiedle im physischen und chemischen Verhalten der zwei Isotope mit sich bringt. Das nennt man Isotopeffekt.

In der gemäßigten Klimazone beträgt der Deuteriumgehalt natürlicher Wässer 140 bis 150 ppm, es gibt also 140-150 Deuterium-Atome unter 1 Million Wasserstoff-Atomen oder 150 D2O-Moleküle unter 1 Million H2O. In molaren Einheiten bedeutet das mehr als 8 mmol/l. Da aber unter natürlichen Umständen das Deuterium DHO (und nicht D2O) Moleküle bildet, kann man mit über 12-14 mmol/l deuteriumhaltigen Wassermolekülen in lebenden Organismen rechnen.
Deuterium findet sich in unserem Körper in 5- bis 10-fach höherer Konzentration als andere, bekanntlich physiologisch wichtige, Elemente.

Welterste Forschung

In der ersten Forschungsphase der Arzneimittel-Entwicklung wurde nach der Rolle des Deuteriums in der Regelung der physiologischen Prozesse gesucht. Die Untersuchungen der vergangenen 25 Jahre haben vielseitig bewiesen, dass der Deuteriumentzug mehrere zellphysiologische Vorgänge beeinflusst. Anhand der Ergebnisse ist das Isotopenpaar Wasserstoff-Deuterium ein wichtiges Element eines submolekularen Regelungssystems, das eine Schlüsselrolle in den Lebensfunktionen erfüllt und ein neues Ziel für die Arzneimittel-Entwicklung bietet.

Die Wichtigkeit des submolekularen Regelungssystems in der Krebsmedizin folgt daraus, dass es experimentell bewiesen wurde, dass durch Deuteriumentzug der Stoffwechsel und Zellregelung der Tumorzellen zu beeinflussen ist, und so eine Hemmung der Zellteilung der Krebszellen und Abnahme der Größe der Tumoren erreicht werden kann.

Der strategische Austausch von Deuterium zu Wasserstoff im Wasser und in organischen Molekülen bietet neue Möglichkeiten in der Vorbeugung und Heilung nicht nur von Krebs- sondern auch von Stoffwechselkrankheiten. Unabhängige ausländische Forschungen entdeckten darüber hinaus den Zusammenhang zwischen dem Deuteriumgehalt des Trinkwassers und der Depression, die positive Wirkung des Deuteriumentzugs auf das Langzeitgedächtnis nachgewiesen, sowie die günstige sportphysiologische und alterungshemmende Wirkung des Deuteriumentzugs veröffentlicht.

Ein besonders wichtiger Plan in der Strategie von HYD GmbH und Mutterfirma HYD Pharma AG ist, die therapeutische Wirksamkeit des Deuteriumentzugs durch neue klinische Untersuchungen zu beweisen. Im Bereich der Veterinärmedizin wird geplant, für die Injektionsform des 1999 registrierten Antitumor-Präparats Vetera DDW-25 die Zulassung auf EU-Ebene (bei der EMA) zu erreichen.

Wissenschaftliche Ergebnisse

Der Biologe Dr. Gábor Somlyai hat Anfang der 90er Jahre als Welterster mit der Untersuchung der physiologischen Wichtigkeit des Deuteriums (D) und der biologischen, vor allem krebshemmenden, Wirkung des Deuteriumentzugs angefangen. In in vitro Zellkulturen hat er mit tumorösen Brust-, Dickdarm-, Prostata-, Lungen-, Melanom-, Bauchspeicheldrüsen-, und Zervix-Zelllinien bewiesen, dass die Zellteilung vom Deuteriumgehalt der Nährflüssigkeit abhängt. In in vivo Versuchen hat das deuterium-abgereicherte Wasser (DAW) in mit humanen Brust- und Prostatatumoren transplantierten, immmundefizienten Mäusen, sowie in Hunden und Katzen mit Spontantumoren, den Tumorwachstum verlangsamt, angehalten, oder rückgängig gemacht.

Deuteriumentzug beeinflusst die Aktivität der Gene, die eine Rolle in der Tumorentstehung haben. Laut molekularbiologischen Untersuchungen Hat D-Entzug die Expression des COX-2 Gens in der Dickdarmtumor-Zelllinie HT-29 gehemmt. Die Hemmung des COX-2 Gens war proportional mit dem D-Gehalt des Wassers, d, h, bei niedrigerer D-Konzentration war die Hemmung stärker. Auch in Tierversuchen wurde untersucht, ob DAW in mit einem chemischen Krebserreger behandelten Mäusen die Expression der Gene c-myc, Ha-ras und p53 beeinflusst. In der mit DAW behandelten Gruppe war die Expression aller drei Gene in verschiedenen Organen (Milz, Lunge, Thymus, Niere, Leber und Lymphknoten) 48 Stunden nach der Behandlung mit dem Krebserreger erheblich vermindert. Anhand dieser Ergebnisse kann die Aktivität der in der Tumorbildung teilnehmenden Gene durch Änderung des Deuteriumspiegels beeinflusst werden.

In Tierversuchen mit Hunden und Katzen mit Spontantumoren (Zitzen- und Enddarmkrebs, lymphoide Leukose, Epitheliom, sarkomatoide Tumore, Melanom) haben die Tumoren trotz der unterschiedlichen Histologie günstig auf DAW-Behandlung reagiert. Das registrierte tiermedizinische Präparat Vetera-DDW-25 erwies sich sowohl in Alleinbehandlung als auch zusammen mit operativen Eingriffen wirksam. Von Hunden mit Zitzenkrebs, 70% reagierten gut auf die Behandlung, bei 50% konnte komplette Heilung erreicht werden. Bei Enddarmtumoren wurde gleich hervorragende Effizienz beobachtet. DAW-Behandlung vor der OP verbesserte die Operierbarkeit der Geschwülste, bei Anwendung als Nachbehandlung wurde der Anteil der Relapse halbiert.

Die Forschungsergebnisse haben die Existenz des submolekularen Regelungssystems, das die Homöostase des D/H Verhältnis in den Zellen aufrechterhält, zweifellos bewiesen. Durch dessen Beeinflussung kann die Aktivität von Genen und Enzymen geändert werden; durch Änderung des D/H Verhältnisses kann man in die Zellfunktionen, in die Regelung der physiologischen Vorgänge eingreifen. Die unterschiedliche Adaptierfähigkeit gesunder und kranker Zellen zum veränderten D/H Verhältnis bietet für die Arzneimittel-Entwicklung einen neuen Zielpunkt. Die neuartige Annäherung von HYD an die Änderung des Deuteriumgehalts im Wasser und anderen Molekülen erschafft umfangreiche Möglichkeiten zur Erhöhung der Wirksamkeit der derzeit erreichbaren Therapien. Als Ergebnis der Entwicklung können neue, innovative Medikamente und Verbrauchsartikel zur Behandlung und Vorbeugung der Krebs- und anderen chronischen Krankheiten zur Verfügung stehen.

Indikationsgebiete

Unsere präklinischen und klinischen Studien haben die positive Wirkung des Deuteriumentzugs bisher auf zwei Indikationsgebieten bewiesen: bei Tumor- und Stoffwechselkrankheiten. Neben der in der letzteren Studie beobachteten positiven therapeutischen Wirkung hat Deuteriumentzug auch den HDL-Spiegel (das „gute“ Cholesterin) um 30% erhöht, und diese günstige Wirkung des deuterium-abgereicherten Wassers auf die Blutlipide wurde auch in unabhängigen ausländischen Studien bestätigt. Laut neuerer Ergebnisse kann durch Senkung des Deuteriumspiegels auch die Depressionsneigung günstig beeinflusst werden, und in Tierversuchen wurde auch die positive Wirkung des DAW auf das Langzeitgedächtnis bestätigt. Deuteriumentzug kann den Allgemeinzustand des Organismus verbessern, die günstigen physiologischen Wirkungen des Deuteriumentzugs wurden auch in sportmedizinischen Untersuchungen nachgewiesen. Unsere eigene Forschung und Publikationen vom Ausland haben gleichwohl die alterungshemmende Wirkung des Deuteriumentzugs bestätigt; ferner wurden auch Ergebnisse über die immunstimulierende und radioprotektive Wirkung des DAW veröffentlicht.

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