HYD

Brustkrebs

Die Wirkung des DAWs in Brustkrebspatientinnen wurde in einer retrospektiven Studie analysiert. Vom Februar 1993 bis April 2011 wurden 232 Patientinnen in die Studien einbezogen; am Anfang des DAW-Konsums war bei 158 davon Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert, und 74 Patientinnen hatten fortgeschrittenes Krankheitsstadium mit Fernmetastasen. Bei den Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium betrug die mediane Überlebensdauer 217 Monate (18,1 Jahre). In der Teilgruppe, wo die Anwendung des DAWs nach der konventionellen Therapie, bei kompletter Remission anfing, war das Ergebnis besonders gut: es konnte gar keine mediane Überlebenszeit gerechnet werden, weil innerhalb des Nachfolgezeitraums die Sterblichkeit so niedrig war. In den Fällen, wo die Patientinnen die DAW-Kur wenigstens einmal wiederholten, ergab sich eine mediane Überlebensdauer von 293 Monaten (24,4 Jahren), was unterstreicht, dass der Deuteriumentzug auch in der Vorbeugung der Metastasebildung bzw. der Rezidiv eine bedeutende Rolle spielen kann.

Die Wirkung des DAWs auf das Überleben in der Gruppe der Brustkrebspatientinnen mit Fernmetastasen wurde gesondert analysiert. Daten von 74 Patientinnen wurden zwischen Januar 1993 und Mai 2005 ausgewertet. Die Patientinnen erhielten, bis auf Sechs, vorher intensive und wiederholte konventionelle Therapie, ihr Überlebenserwartung betrug am Anfang der Studie wenige Monate. Vor der DAW-Anwendung wurden insgesamt 135 Fernmetastasen in den 74 Patientinnen gefunden. Die Patientinnen wendeten DAW als Ergänzung der konventionellen Behandlungen an, und deckten ihr tägliches Flüssigkeitsbedarf ausschließlich damit. Die parallel angewendete DAW- und konventionelle Therapie erbrachte bei 74,3% der 74 Patientinnen volle oder teilweise Abnahme des Tumorvolumens, oder Stagnation. In der Studie war die mediane Überlebensdauer 47,7 Monate, verglichen mit der Literaturangabe von 20-22 Monaten. Die Wahrscheinlichkeit des zweijährigen Überlebens war in der Gruppe mit konventioneller Therapie plus DAW-Anwendung 77,8%, in der Gruppe mit nur konventioneller Therapie lediglich 20%.

Literaturhinweise:

I. Simonfalvy (2013.) Cikkreferátum: Az emlőrák túlélése olyan betegeknél, akiknek hagyományos kezelését deutériumdeplécióval egészítették ki - retrospektív vizsgálat. Orvostovábbképző Szemle – Onkológiai különszám. Az ismertetés alapjául szolgáló közlemény: Krempels K. et al., A retrospective study of survival in breast cancer patients undergoing deuterium depletion in addition to conventional therapies. J. Cancer Res. & Ther. (2013),1:194-200

K. Krempels, I. Somlyai, Z. Gyöngyi, I. Ember, K. Balog, O. Abonyi, G. Somlyai (2013) A retrospective study of survival in breast cancer patients undergoing deuterium depletion in addition to conventional therapies. Journal of Cancer Research & Therapy 2013, 1(8):194–200

K. Krempels, I. Somlyai, K. Balog, Gábor Somlyai (2012) A retrospective study of survival in breast cancer patients undergoing deuterium-depletion in addition to the conventional therapies. European Chemical Bulletin, 1(1-2), 8-9.

G. Somlyai (2004) A deutérium depletio hatása IV. stádiumban lévő, emlőtumoros betegek várható túlélésére/Deuterium Depletion and its Impact on Life Expectancy of Patients with Stage IV breast tumor. Komplementer Medicina/Journal of Complementary and Alternative Medicine VIII (4):30-35.