HYD

Andere Tumorarten

Während der präklinischen und klinischen Studien mit DAW wurde die Anti-Tumor-Wirkung des Deuterium-Entzugs auf mehreren tumorösen Zelllinien und Tumorarten untersucht und bewiesen.

In den ersten in vitro Untersuchungen hat DAW die Teilung von L929 Fibroblastzellen gehemmt. In einer späteren Untersuchung bei der amerikanischen Firma Oncotech wurde die Hemmung der DNA-Synthese in MCF-7 menschlichen Brustkrebs-, PC-3 menschlichen Prostata- und M14 menschlichen Melanom-Zelllinien. Auch bei der menschlichen Dickdarmkrebs-Linie HT-29 trat die Hemmung auf. In einer in vitro Stoffwechselstudie wurden auf der University of California (USA) die Veränderungen im Stoffwechsel der Tumorzellen unter Wirkung von DAW mit der SiDMAP (stable isotope-based dynamic metabolic profiling) Technologie untersucht. Die Tumorhemmende Wirkung wurde auf MIA Bauchspeichelkrebs-, H441 Lungenkrebs- und MCF-7 Brustkrebs-Zellen bewiesen.

In den in vivo Tests war der Tumor in immungeschwächten und mit menschlichem MDA és MCF-7 Brusttumor transplantierten Mäusen unter Wirkung von DAW-Konsum in 60% gänzlich verschwunden. In mit PC-3 Prostatakrebs transplantierten Mäusen wurde der Tumorwachstum unter DAW-Einfluss verlangsamt und die Überlebensrate der behandelten Tiere um 40% erhöht.

In Hunden und Katzen mit spontanen Tumoren war die Wirkung auf Zitzen-, Enddarm- und Hodenkrebs sowie auf Katzenleukose sehr gut; bei sarkomatoiden Tumoren und Melanom konnte Stagnation oder minimaler Rückgang erreicht werden.

In den erwähnten Studien und in anderen humanen Beobachtungen und Nachfolgeuntersuchungen wurde die positive Wirkung des Deuteriumentzugs als ergänzende Therapie bei Nieren-, Blasen-, Brust-, Lungen-, Magen-, Dickdarm-, Enddarm- und Gehirntumoren, bei gynäkologischen Tumoren, Tumoren der Kopf-Hals-Region und des Blutbildungssystems (AML, ALL, CML, CLL, MM) sowie bei Lymphomen.

Anhand der obigen Ergebnisse kann Deuteriumentzug bei einem breiten Spektrum der Tumore, und nicht nur bei einigen Krebsarten, erfolgreich verwendet werden, weil seine tumorhemmende Wirkung durch Einfluss auf genetische und biochemische Prozesse entsteht, die bei allen Tumorarten gleich sind.